Der HSV
HSV - Hamburger Sportverein
HSV - diese drei Buchstaben sind weit über die Grenzen unserer Hansestadt hinaus bekannt. Der Bundesliga-Dino Hamburger Sportverein hat sich mit seinen legendären Erfolgen in die Fußball-Geschichte eingeschrieben. Wir stellen den Verein vor.
Die Jahreszahl 1887 wird von den Fans des HSV gerne als Gründungsjahr angegeben. Genaugenommen gibt es den Hamburger Sportverein aber erst seit 1919. Der SC Germania 1887, der Hamburger FC von 1888 und der FC Falke 1906 schlossen sich in jenem Jahr am 2. Juni zu einem Verein zusammen, der den vollen Namen "Hamburg 88-Germania-Falke" trug. Die Vereinsfarben wurden als blau-schwarz bestimmt.
Erste Titel für den HSV
Der HSV entwickelt sich schnell zu einer der deutschen Spitzenmannschaften. Auf die Norddeutsche Meisterschaft folgen in den Jahren 1922 und 1923 auch Deutsche Meistertitel. Im Jahre 1928 ging der Titel erneut nach Hamburg. Im gerade eingeweihten Bahrenfelder Stadion (Volksparkstadion) schlagen die Kicker in rot-weiß Hertha BSC Berlin.
Nach Ende von Nazi-Zeit und Krieg folgte konnte sich der HSV relativ schnell konsolidieren. Der Platz am Rothenbaum, wo der HSV seit seiner Gründung zu Hause spielte, war vom Bombenhagel verschont geblieben. Im Endspiel um die britische Zonenmeisterschaft 1948 siegte der Verein hier gegen den FC St. Pauli.
Uwe Seeler
Mitte der fünfziger Jahre meldete sich der HSV mit einer neuen, jungen Mannschaft zurück in der nationalen Spitze. Verantwortlich dafür waren unter anderem die scharfen Flanken von "Charly" Dörfel die in der Mitte eiskalt verwandelt wurden und der Serientorschütze: Uwe Seeler. Der kleine, aber schnelle und geschickte Angreifer wird zum Rekordtorschützen und Aushängeschild des Vereins! Mit ihm erreichte das Team 1960 erstmals wieder die Deutsche Meisterschaft. Bis 1971 traf der Ehrenspielführer der Nationalmannschaft 500 Mal für den HSV. Der Name Seeler ist seit dem mit dem Klub untrennbar verbunden.
Die Bundesliga
1963 wurde die Bundesliga als höchste deutsche Spielklasse gegründet. Der HSV wird einziger Vertreter der Hansestadt. Bis heute sind die Rothosen als einziges Team ohne Unterbrechung in der Bundesliga vertreten.
Die goldenen Jahre beginnen
Für den Hamburger SV beginnt eine Ära des Erfolges. Nachdem man 1977 den Weltstar Kevin Keegan für ein Rekordablösegeld an die Elbe lotsen konnte, kommen die großen Siege. Der junge Manager Günter Netzer verpflichtete Branko Zebec als Trainer, Horst Hrubesch wurde Sturmpartner von Keegan. Zwei Jahre nach dem Europapokal kommt endlich auch wieder der Deutsche Meistertitel in die Hansestadt! 1980 wird das Finale um den Landesmeisterpokal nur knapp verloren.
An der Spitze
Nach der Trennung vom alkoholkranken Zebec verpflichtete der HSV Ernst Happel als Trainer. Der Österreicher gewann mit dem HSV die Deutsche Meisterschaft 1982 und führte den Verein ein Jahr später auf den Gipfel. Am 25. Mai 1983 trafen die Hamburger im Finale des Landesmeisterpokals auf Juventus Turin. Durch das umjubelte Siegtor von Felix Magath siegt der HSV im Athener Olympiastadion und bestieg den europäischen Fußball-Thron! 50.000 begeisterte Hamburger feierten die Helden bei ihrer Rückkehr auf der Moorweide. Die nationale Titelverteidigung ließ das Jahr zum bisher erfolgreichsten in der HSV-Geschichte werden!
Nach dem Höhepunkt folgt der langsame Fall des Traditionsvereins. In der Meisterschaft müssen die Hamburger in den folgenden Jahren den Münchener Bayern den Platz an der Sonne überlassen. Auch international ist die Zeit der großen Siege vorbei. Der DFB-Pokal 1987 ist das jüngste Exemplar im Trophäenschrank des Vereins.
Der HSV dümpelt
Seit den neunziger Jahren fristet der Hamburger Sportverein zumeist ein wenig spektakuläres Dasein im Bundesliga-Mittelfeld. Erst unter Trainer Frank Pagelsdorf erreichte der HSV in der Saison 1999/2000 wieder den dritten Platz in der Bundesliga. In der folgenden Championsleague-Saison erreichten die Rothosen unter anderem gegen Juventus Turin zu Hause ein begeisterndes 4:4-Unentschieden. Und die für mehr als 100 Millionen Euro erbaute neue HSV-Arena am Volkspark erlebt ihr erstes legendäres Spiel!
Der Star ist das Stadion
Trotz der zumeist durchschnittlichen sportlichen Leistungen ist der Fanzuspruch beim Hamburger SV ungebrochen. Zehntausende strömen zu den Heimspielen. Grund dafür dürfte nicht zuletzt die hochmoderne "AOL-Arena" sein. Die Spielen in einem der schönsten Stadion Europas begeisterten Einheimische und Gäste gleichermaßen.
Neuer Glanz
Unter Trainer Thomas Doll deutet der Erfolgspfeil der Mannschaft seit 2005 wieder deutlich nach oben. Seit der spannenden Saison 2005/06 ist der HSV wieder auf Augenhöhe mit der Ligaspitze. Platz drei ist das beste Ergebnis seit Jahren. Mit Spielern wie dem Niederländer Rafael van der Vaart hat der Traditionsclub wieder echte Stars in seinen Reihen.
Doch auf einen Titel müssen die Fans wohl noch lange warten. In der Spielzeit 2006/2007 hatte die Mannschaft mit einer unglaublichen Verletztenliste, Pech und Unvermögen zu kämpfen. Der Hamburger SV fand sich einige Spieltage löang auf einem Abstiegsplatz wieder! Nach der Winterpause wurde Trainer Thomas Doll entlassen und durch den Holländer Huub Stevens ersetzt. Der als "harter Hund" bekannte Trainer führte die Mannschaft von den Abstiegsrängen. Platz sieben bedeutete am Ende einen versöhnlichen Abschluss einer völlig verkorksten Saison.HSv hat es noch geschaft im UI-cup spielen zu dürfen mit Huub Stevens jetzt Hat Hsv sich durch den Ui-Cup in den Uefa Cuo Qualifieziert
*freu*
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Für alle, die den HSV noch nicht kennen (was ich aber ernsthaft bezweifel) !!! |
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Gegründet wurde der HSV am 01. Juni 1919. Schwarz, Weiß und Blau sind die Vereinsfarben. Die Farben sind die der Gründerklubs Germania, HFC und Falke. Daraus setzt sich auch die HSV-Raute zusammen. Die soll auch die Verbundenheit mit der maritimen Geschichte der Stadt zeigen. Der Rhombus ist nämlich an eine Reedereiflagge angelehnt.
Schon 1922 gewann der HSV seine erste Deutsche Meisterschaft.
Das Finale gegen den 1.FC Nürnberg wurde beim Stand von 2:2 nach 189 Minuten abgebrochen. Daraufhin gab es ein Wiederholungsspiel. Doch auch dieses brachte keine Entscheidung. Nach 112 Minuten, beim Stand von 1:1, beendete der Schiedsrichter das Spiel, weil nur noch sieben Nürnberger auf dem Spielfeld standen. Zwei Nürnberger wurden vom Platz verwiesen, zwei fielen verletzt aus (das auswechseln von Spielern war damals nicht erlaubt). Der DFB erklärte den HSV zum Sieger der Finalspiele, jedoch mit der Weisung, auf den Titel zu verzichten. Der Süddeutsche Verband drohte nämlich mit der Abspaltung vom DFB. Somit gab es 1922 keinen Deutschen Meister.
Im Jahr darauf (1923) klappte es dann aber mit der Deutschen Meisterschaft, so wie auch 1928 und 1960. 1963 wurde der HSV das erste Mal DFB-Pokalsieger.
Die erfolgreichste Zeit hatte der HSV ab Mitte der 70´er bis Mitte der 80´er. 1979,1982 und 1983 wurde der HSV Deutscher Meister, 1976 und 1987 DFB-Pokalsieger, 1977 holte man den Europacup der Pokalsieger und als Krönung gewann der HSV 1983 den Europapokal der Landesmeister. Zudem erreichte man damals einen bis Heute unerreichten Bundesligarekord. Der HSV blieb von Januar 1982 bis Februar 1983 in 36 Spielen ohne Niederlage. Der HSV ist auch der einzig verbliebene "Dino" der Bundesliga, das heißt er ist seit der Gründung 1963 ohne (Abstiegs-)Unterbrechung dabei.






